Wednesday November 12, 2008 Zum Anfang hielt ich es für einen Aprilscherz, aber es war eindeutig im Sommer 2007 und nicht ein 1. April, als ich davon zum ersten Mal etwas gelesen habe. Nun scheint ja die Technologie serienreif zu sein. „Kabel ab“ lautet dabei die Devise. Dabei geht es um das lästige Aufladen des Handys oder Laptops. Wie oft habe ich schon erlebt, dass sich 10 Laptopbesitzer um eine Steckdosenleiste streiten, weil ja komischerweise alle zur gleichen Zeit Strom brauchen. Da wäre ein kabelloses Ladegerät die Lösung. Am amerikanischen MIT - Institut wurde schon 2007 ein Prototypen entwickelt, der im Stande war eine Glühlampe mit Hilfe von magnetischer Induktion kabellos mit Strom zu versorgen. Im diesen Jahr gibt es nun erste Produkte zu kaufen, die einem helfen sollen sein mobiles Gerät kabellos aufzuladen. Die Firma „WildCharge“ bietet eine Matte an, auf dem das Handy oder Laptop zum Aufladen hingelegt wird. Diese Matte ist an das Stromnetz angeschlossen. Also ganz ohne Kabel geht es dann doch nicht. Auf dieser Matte sind Metallstreifen aufgebracht. Durch diese wird ein wechselndes magnetisches Feld erzeugt. Als Zubehör gibt es ein Adapter. In ihm ist eine Spule integriert, die den Strom für den Aufladeprozess erzeugt. Sollte sich diese Technologie durchsetzen, dann wird es mit Sicherheit Bestrebungen geben, diesen Adapter bereits im Akkugehäuse zu integrieren. Da diese Matte bis zu fünf mobile Geräte aufladen kann, würde weniger Kabelsalat auf dem Tisch herrschen und in den meisten Hotelzimmer gibt es ja meistens auch nur eine Steckdose. Negativ ist zu bemerken, dass für jede Handymarke ein anderer Adapter nötig ist.
Die Entwicklung bei der kabellosen Stromversorgung scheint aber erst am Anfang zu stehen. Schön wäre es, das Laptop oder das Handy nicht auf eine Matte legen zu müssen. Die magnetischen Wellen müssten so gesteuert werden können, dass diese den ganzen Raum ausfüllen. So stünde an jedem Ort im Raum Strom zur Verfügung und die Steckdosen könnten abgeschafft werden. Aber nur wenn die berechtigten Einwände der Skeptiker geklärt sind: Wie sieht das mit Elektrosmog aus ? Ist das gesundheitsgefährdend ? Das sind noch eigene offene Fragen zu klären, damit die kabellose Zukunft beginnen kann.
Posted by beaver ( Nov 12 2008, 07:28:04 PM CET ) Permalink
Wednesday October 15, 2008 Es gab wieder eins und ich war dabei. Letztes Wochenende war ich wieder auf einem Barcamp diesmal in München. Was ich für erwähnenswert halte, ist die Tatsache, dass es bei Sun Microsystem statt fand. Des Weiteren war es auffällig, dass viele bei der Vorstellungsrunde das Schlagwort JAVA angegeben haben. Aber mit JAVA und Barcamps ist das so eine Sache. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man sagt, dass man in JAVA programmiert, schief angeguckt wird. Das Programmieren in JAVA ist nicht mehr zeitgemäß. Ruby on Rails ist heute der Stand der Dinge. Auch ein „Das wird nicht in vielen Unternehmen eingesetzt.“ kann den begeisterten Redeschwall meines Gesprächspartner nicht bremsen. Da hilft nur zu lächeln und zu hoffen, dass er irgendwann feststellen wird, dass RoR auch nicht in der Lage ist jedes Problem zu lösen.
Die erste Session, über die ich schreiben will, hatte die Aufgabe in die Zukunft zu schauen. Wie wird die Technologie in 20 Jahren aussehen ? Fest steht schon heute, dass das Mooresches Gesetz in den nächsten 10 – 15 Jahren keinen Bestand mehr haben wird. INTEL sieht das naturgemäß nicht so. Alles andere wäre geschäftsschädigend. Findige Leute haben herausgefunden, dass dieses Phänomen allgemein für jede Art von Technologie gilt. Bisher galt das Gesetz nur für die Entwicklung von Mikroprozessoren. Es besagt nämlich, dass sich alle zwei Jahre die Prozessorgeschwindigkeit verdoppeln wird. In der heutigen Zeit ist die Entwicklung bei Mikroprozessoren an einem Punkt angelangt, wo diese Verdoppelung technisch nicht mehr möglich ist. Andere Technologien müssen daher gefunden werden. Ein Weg könnte die Nanotechnologie sein, die im Stande ist im Molekularbereich zu arbeiten. Damit wäre es möglich, noch mehr Transistoren auf einen Chip unterzubringen. Wie eine Nanofabrik aussehen könnte gibt es hier zu bestaunen. Die Nanotechnologie ist eine der vier Schlüsseltechnologien, die in der Zukunft dominieren werden. Die anderen sind Robotik, Biotechnologie und Künstliche Intelligenz. In der Zukunft werden wir es normal finden, dass winzig kleine Roboter durch unsere Blutbahnen schweben und fähig sind, unser Blut von Schadstoffen zu befreien. Unsere Niere hat dann ausdient. Das "Single-Point-of-Failure Herz" kann auch überflüssig werden, denn mit Hilfe der Nanotechnologie wird Blut durch die Adern gepumpt.
Die anderen zwei Sessions über die ich schreiben will, behandeln das ein und dasselbe Thema OpenstreetMap. Dieses Projekt ist das Wikipedia für Karten. Die Lizenz erlaubt es unentgeltlich das Kartenmaterial für eigene Zwecke zu verwenden. Somit werden sich so manche Stadtplandruckereien warm anziehen müssen, denn die Kartendaten stehen für jeden zugänglich im Internet. Theoretisch kann jeder die Daten von OpenStreetMap nutzen, um eigene Stadtpläne zu drucken und zu vertreiben. Das Projekt lebt davon, wie bei Web 2.0 allgemein üblich, dass möglich viele Nutzer Daten eintragen und sie dann gegebenfalls korrigieren. Dank steigender Nutzerzahlen ist das Kartenmaterial manchenorts aktueller als Google Map. Das liegt auch daran, das bei OpenStreetMap jede Woche das Kartenmaterial neu berechnet wird, während die Daten von Google Map zum Teil älter sind als ein Jahr. Für die Benutzung der GoogleMap - Api ist eine Lizenz nötig. Dagegen können die Karten von OpenStreetMap lizenzfrei verwendet werden. Ich für meinen Fall habe mir vorgenommen, mal den Bereich von OpenStreetMap genauer unter der Lupe zu nehmen, in welchem ich wohne. Da sind mir etliche Straßen aufgefallen, die eigentlich Einbahnstraßen sind. Für das Ändern des Kartenmaterials wird der Java OpenStreetMap - Editor empfohlen. Mal sehen wie schnell diese Änderungen vonstatten gehen. Probieren werden ich es auf jedem Fall. Vielleicht kommt es sogar noch so weit, dass ich mit einem GPS - Empfänger Straßen ablaufe. Mal sehen !
Abschließend kann ich sagen, dass das Barcamp München mit 300 Teilnehmern eines der größten war mit außergewöhnlichen Themen an einem für Barcamp untypischen Ort.
Posted by beaver ( Oct 15 2008, 10:07:50 PM CEST ) Permalink
Tuesday September 30, 2008 Nach einer recht langen Pause war ich wieder auf einem Barcamp. Diesmal fand ein solches in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart statt. Genau genommen in dessen Literaturhaus, wo anscheinend der Schriftsteller W.G.Sebald tiefe Spuren in der Stuttgarter Bevölkerung hinterlassen hat. In jedem Sessionraum standen Auszüge aus seinen Romanen an der Wand. Auch das Areal auf dem das Literaturhaus sich heute befindet, hat eine bewegte Zeit hinter sich. An dieser Stelle war früher das Boschwerk zu Hause. Ein Sessionraum war sogar das Büro des Herrn Robert Bosch. Es ist auch der Ort, von welchem aus die Zündkerze seinen Siegeszug antrat. Anfangs wurde diese Erfindung belächelt. Erst später wurde diese Idee ein Erfolg. Genau dasselbe könnte auch mit einigen Sessionthemen passieren. Ein solches Thema ist „Wiki im Unternehmen“. Bisher wurde dieses Thema auf keinem Barcamp ausgelassen. So auch diesmal. Dabei erfuhr ich, dass große Firmen wie T-Systems und IBM zur Zeit MediaWikis einführen. Das Besondere an dem Konzept ist es, dass der Wiki – Gedanken um das Social Network Element erweitert wurden ist. Das heißt der Mitarbeiter kann sich ein eigenes Profil anlegen. Er trifft sich mit seinen Kollegen auf Seiten, die ihn interessieren. Dort kann diskutiert oder gefachsimpelt werden. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ein zweiter Mitarbeiter vor dem selben Problem steht, wie er selbst. So finden Leute zueinander, die sich in der realen Welt nie getroffen hätten. Aber um solch ein Projekt am Laufen zu halten, bedarf es einiger Überzeugungsarbeit. Die Dominanz der E-Mail, des Intranets und die Speicherung von Dokumenten auf Netzlaufwerken ist zu verführerisch. Daher sollte sehr viel Zeit eingeplant werden, um den Mitarbeiter die Vorteile des Systems näher zu bringen. Nur wenn die Mitarbeiter aktiv die Vorzüge dieses Systems real miterleben, ist sicher gestellt, dass ein unternehmensweiten Wiki auch noch nach einigen Jahren existiert und damit gearbeitet wird.
Ein anderes Hype – Thema wurde in einer anderen Session behandelt. Es ging um Webanwendungen, die auch offline funktionieren. Dafür stehen zwei Entwicklungsumgebungen zur Verfügung. Da ist zum einem das Open Source Projekt „Gears“ von Google und der Gegenpart spielt Adobe mit „Air“ . Hier habe ich mal die Unterschiede aufgezeigt:
| Google Gears | Adobe Air |
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Open Source Projekt |
Kommerzielles Projekt |
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fungiert als Plug-in für den Browser |
Installation einer eigenen Runtime ist notwendig |
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500 KB ist die Größe der zu herunterladene Datei |
12 MB ist die Größe der zu herunterladene Datei |
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Hier kann die Datei heruntergeladen werden. |
Hier kann die Datei heruntergeladen werden. |
In der dritten Session über die ich berichten will, ging es um Google Adwords. Mit dieser Technologie ist es möglich, seine Onlinekampagnen effizienter zu gestalten. Gerade die Auswahl der richtigen Suchwörter, bedarf einer vorherigen intensive Überlegung. So ist ratsam, sich auch die anderen möglichen Wortbedeutungen und Wortzusammensetzungen vor Augen zu führen. Die Wortgruppe „Hotel Stuttgart“ ist ja an sich harmlos. Aber wenn die Gruppe „Tokio Hotel“ in Stuttgart gastiert und die Internetnutzer mit den Sucbegriffen "Tokio Hotel Stuttgart" nach den neuesten Informationen über die Band suchen, dann hat man den unerwünschten Effekt, dass sich tausende Internetnutzer auf meine Seite „verirren“, die dann entnervt meine Seite wieder verlassen, weil sie das gewünschte nicht gefunden haben.
Mit der Seite „http://www.google.com/insights/search/# kann nach Wortgruppen gesucht werden, die bei der Suche am häufigsten eingegeben wurden sind. Ich platziere meine Onlinekampagne bei diesen Suchbegriffen und erhöhe damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Internetnutzer auch auf meine Anzeige klicken. Wenn ich das Wort „Oracle“ eingebe, dann erfahre ich, dass in Deutschland nach der Wortgruppe „Oracle SQL“ am meisten gesucht wird. Die rechte Seite ist auch interessant. Mit „Rising searches“ erfährt der Nutzer welche Wortgruppe in der letzten Zeit deutlich zugenommen haben. So suchen immer mehr nach „Oracle SQL Developer“ oder nach „Oracle XE“.
Außer dem geographischen Aspekt, kann auch noch die Saison eine Rolle spielen. So kann ein Blumenshop zur Valentinszeit noch den Suchbegriff "Valentin" und "Geschenk" zu seinen üblichen Wörter hinzufügen, um die Onlinekampagne erfolgreicher werden zu lassen. Denn nach diesen Begriffen wird zur der Zeit am häufigsten gesucht. Auch ist es ratsam, seine Suchbegriffe in Wortstämme aufzuspalten. Also lieber "Valentin" und "Geschenk" als "Valentinsgeschenk".
An dem Barcamp an sich waren über 200 Teilnehmer. Was ich auch noch erwähnungswert finde, ist die Tatsache, dass es zum ersten Mal mehr Sessionangebote gab als Sessionslots. Also der Barcamp-Zug steht unter vollem Dampf. Nächste Station ist am 11./12.10. München.
Posted by beaver ( Sep 30 2008, 07:46:38 PM CEST ) Permalink
Tuesday August 12, 2008 Wir Entwickler haben es ja nicht leicht. Ein Großteil der Zeit verbringen wir mit dem Suchen nach Fehlern in unserem eigenen Code. Zwar versucht jeder Entwickler krampfhaft keine Fehler in seinen Code zu fabrizieren, aber trotzdem ist keiner gefeit, dass hin und wieder doch Fehler in seinem PL/SQL - Code auftreten. Sei es aus Übermüdung oder Zeitdruck oder eben, weil Entwickler auch nur Menschen sind.
In der PL/SQL - Entwicklung gibt es ja den EXCEPTION - Block, in welchem festlegt wird, was passieren soll, wenn ein bestimmter Fehler auftritt. Um die Zeit zur Fehlersuche möglichst gering zu halten, ist es ratsam, die auftretenen Fehler in einer separaten Tabelle zu protokollieren. Das kann sich als recht nützlich erweisen, denn die Aussage des Anwenders "Es ist ein Fehler aufgetreten !" ist auch nicht gerade zielführend.
So habe ich mir es angewöhnt, jeden Fehler, der innerhalb eines Pakets auftritt, in eine Fehlertabelle zu schreiben. Um das Suchen des Fehlers zu minimieren, ist es ratsam den Namen des Pakets und der Prozedur/Funktion mit in die Tabelle hineinzuschreiben. So könnte dann ein EXCEPTION - Block aussehen:
.
.
.
EXCEPTION
WHEN OTHERS THEN
-- Beginn der Fehlerbehandlung
PKG_ERROR.p_writelog(gc_pkgname||'.'||gc_pname,sqlerrm);
-- Ende der Fehlerbehandlung
END;
Einen Haken gibt es aber bei dieser Art und Weise den Fehler zu protokollieren. Ich weiß zwar das ein Fehler aufgetreten ist, aber nicht in welcher Zeile. Da wird die Fehlersuche bei einer Prozedur mit 1000 Zeilen Code ziemlich zeitraubend, denn jede einzelne Codezeile muß dahin überprüft werden, ob dort die Exception ausgelöst wurden ist oder nicht.
Aber da gibt es ja ein PL/SQL - Package. Seit Oracle 10g steht das Paket DBMS_UTILITY zur Verfügung. Die Funktion DBMS_UTILITY.FORMAT_ERROR_STACK() liefert die Fehlermeldung und dient als Ersatz für SQLERRM. Eine weitere Paketfunktion gibt den ersten Aufruf sowie die Zeile aus, in welcher der Fehler aufgetreten ist. Das ist die Funktion DBMS_UTILITY.FORMAT_ERROR_BACKTRACE(). Somit würde der obige EXCEPTION - Block so aussehen:
.
.
.
EXCEPTION
WHEN OTHERS THEN
-- Beginn der Fehlerbehandlung
PKG_ERROR.p_writelog(DBMS_UTILITY.FORMAT_ERROR_BACKTRACE(),
DBMS_UTILITY.FORMAT_ERROR_STACK());
-- Ende der Fehlerbehandlung
END;
Die Funktion DBMS_UTILITY.FORMAT_ERROR_BACKTRACE() liefert mir zum Beispiel so etwas:
ORA-06512: in "HR.PKG_TEST", Zeile 6
ORA-06512: in "HR.PKG_TEST", Zeile 14
Die untere Zeile gibt an, in welcher Zeile die Prozedur zum ersten Mal aufgerufen wurden. Oben ist die Zeile zu finden, wo der Fehler auftritt und das ohne zu suchen.
Einen Wermutstropfen gibt es dann doch zu berichten. Leider verschluckt die Funktion DBMS_UTILITY.FORMAT_ERROR_BACKTRACE() den Namen der Paketprozedur oder -funktion, wo der Fehler auftrat. Stattdessen muß sich der Entwickler mit der Angabe des Schemas und des Paketnamens begnügen. Immerhin, der Entwickler weiß in welchem Paket er zu suchen hat.
Fazit: Eine Verbesserung zu Oracle 9i bei der Anzeige von PL/SQL - Fehlern ist erkennbar. Aber die Ausgabe des Namens der Paketprozedur oder -funktion würde das Paket DBMS_UTILITY genialer machen.
Posted by beaver ( Aug 12 2008, 06:10:26 PM CEST ) Permalink
Friday July 25, 2008 Heute ist, wie in jedem Jahr am letzten Freitag des Monats Juli, der Tag des Systemadministrators. Manche von uns glauben ja wirklich, dass die Spezies der Systemadministratoren gar nicht existiert. Es ist ja unglaubig, dass es Menschen geben soll, deren einzige Aufgabe es ist, sich um IT - Systeme zu kümmern. Eigentlich ist doch keiner mehr nötig, denn IT - Syteme besitzen doch so genannte Selbstheilungskräfte, wie einige Softwareunternehmen ihren Käufern weiß machen wollen. Das ist aber Quatsch. Denn ein Computer ist nur so schlau wie der Mensch, der ihn bedient. Es gibt also wirklich diese Gruppe von Mitarbeiter, die dafür Sorge tragen, dass das Netzwerk und die Server laufen. Es sind auch jene, zu denen ihr zur Hilfe eilt, wenn der Computer wieder einmal streikt oder wenn ihr Dateien wiederhergestellt haben wollt. Was, ihr wisst nicht den Namen, der dafür zuständig ist. Na dann mal los ! Zapft all eure Informationsquellen an, damit ihr wenigsten an einem Tag im Jahr die Namen wisst.
Für alle Systemadministratoren, hier die besten Zitate:
There are three kinds of death in this world. There's heart death, there's brain death, and there's being off the network. ~Guy Almes
If a train station is where the train stops, what's a workstation? ~( Auto unbekannt )
Jesus saves! The rest of us better make backups. ~( Auto unbekannt )
The question of whether computers can think is just like the question of whether submarines can swim. ~Edsger W. Dijkstra
Give a person a fish and you feed them for a day; teach that person to use the Internet and they won't bother you for weeks. ~( Auto unbekannt )
It's not a bug - it's an undocumented feature. ~( Auto unbekannt )
Version 1 of any software is full of bugs. Version 2 fixes all the bugs and is great. Version 3 adds all the things users ask for, but hides all the great stuff in version 2. ~Fred Blechman
A programmer is an organism that turns coffee into software. ~( Auto unbekannt )
Für alle, die immer noch nicht genug haben, meine Lieblingsvideos zum Thema "Systemadminstration"
4. Platz: Sys Admin in the 14th century
3. Platz: IT-Hotline - Call Center - Frage nach der Any Key Taste =o)
2. Platz: SysAdminDay
1. Platz: SysAdmin Day Song ( http://www.sysadminday.com/cartoons.html )
( Den Text für das SysAdmin Day - Lied gibt es auf dieser Seite. )
Posted by beaver ( Jul 25 2008, 05:05:50 PM CEST ) Permalink
Tuesday June 10, 2008 Getreu dem Motto "Wer A(lpha) sagt, muss auch B(eta) sagen" präsentiert indawo seine neue Version. Nach 3 Wochen Ideen sammeln ist nach der Alphaversion, die auf dem Startupweekend schon präsentiert wurden ist, die Beta - Version online gestellt wurden. Was ist Indawo ? Es ist eine Suchmaschine, wo nach Locations für bestimmte Anlässe gesucht werden kann. Ich suche z.B. einen Ort für meine Firmenfeier. Dazu gib ich als Stadt "Nürnberg" ein und als Anlass "Firmenfeier" und wenn ich herunterscrolle komme ich zur einer Liste mit möglichen Locations. Aktuell läuft ja die EM 2008 und wenn ich jetzt nach Public Viewing - Plätze suche, dann gebe ich unter Stadt "Nürnberg" ein und scrolle dann herunter. Bei den Tags halte ich nach "Public Viewing" Ausschau und schon muß man sich nicht mehr alleine die EM anschauen. Wie bei allen Web 2.0 - Projekten werden natürlich auch Freiwillige gesucht, die ihre Traumlocation eintragen. Also registrieren lassen und Location eintragen. So macht eure Traumlocation bestimmt nicht Pleite.
Übrigens ist es ganz normal, dass noch nicht so viele Locations in der Datenbank stehen. Aber über 100 Locations ist doch schon eine Menge Holz für 2 Wochen. Wer jetzt meckert, dass sei zu wenn, dem kann ich nur sagen: HALLO, indawo ist BETA ! Macht es erst einmal nach !
Habt Ihr noch Lust auf eine virale Message von indawo ? Aber Achtung ist Werbung !
Posted by beaver ( Jun 10 2008, 06:51:03 PM CEST ) Permalink
Tuesday June 03, 2008 Es ist wieder Messe in Taipeh und ASUS zeigt den Asus EEE 901 zum ersten Mal der Öffentlichkeit. Hier die inneren Werte:
- Prozessor 1,6 GHz der Atom - Reihe N270
- SSD (Solid State Disk) 20 GB ( Linux ) und 12 GB ( Windows )
- Bluetooth, WLAN
- Akku soll 4 - 6 Stunden halten
- 1 GB Arbeitsspeicher
- 8,9 '' Bildschirm, der eine Auflösung von 1024 mal 600 Bildpunkten schafft
Im Internet sind einige Benchmarkeergebnisse zu sehen, die besagen, dass die Prozessorleistung gegenüber der Vorgängerversion sehr zu wünschen läßt. Grund soll der sein, dass der Wechsel zur Intel - Atomreihe Leistungseinbußen mit sich bringen soll. Aber da ich sowieso keine Raytracing - Programme auf meinen Laptop laufen lassen will, ist das für mich nicht so relevant, wie es für andere zu sein scheint.
Einen Termin für die Markteinführung des ASUS EEE 900 gibt es auch. Es ist der 26.06.. Der Preis soll 399,- Euro betragen. Die Ausführung in weiss wird wahrscheinlich erfahrungsgemäß geringfügig teurer sein als die in schwarz.
Als wäre das nicht genug an Neuigkeiten, wird auch gleich der große Bruder des ASUS EEE 901 vorgestellt: die 1000 - Serie. Hier ist die Bildschirmdiagonale wieder ein wenig größer nämlich 10 inch ( 25,4 cm ). Ansonsten sind die technischen Spezifikationen dieselben wie bei seinen Vorgänger. Also keine neuen Highlights. Somit ist es fraglich, ob ASUS damit an den Erfolg der 700er und 900er - Serie anknüpfen kann. Obendrein hat ASUS auch angekündigt, die Preise der alten Modelle zu senken, was ein weiterer Kaufanreiz bedeuten würde. Eine weitere gute Nachricht ist die, dass es jetzt überall den Asus EEE 700 zu kaufen gibt und dass ohne Wartezeit. Das läßt ja für die Zukunft hoffen, denn einer von den 901er ist meiner. MEINS !
Posted by beaver ( Jun 03 2008, 08:32:13 PM CEST ) Permalink
Friday May 23, 2008 Wie versprochen kommt jetzt der Bericht über den zweiten Tag des StartupWeekend. Obwohl das Projekt „LocationScout“ ein paar Mal kurz vor dem Aus gestanden hatte, wurden Wege gefunden, um dennoch weiter zu arbeiten. Die Nacht wurde zum Tag. Kurz vor Mitternacht wurde noch darüber diskutiert, welche Feature die Anwendung des Projekts „LocationScout“ haben soll, die am Sonntag online gehen sollte. Die Leute von der Technik konnte endlich beginnen zu programmieren, da in den Abendstunden die Ruby on Rails – Plattform stand. Die Entwickler hatten ihren eigenen Raum in einem Bürogebäude in Hamburg - Eppendorf, wo auch noch andere Gruppenmitglieder etwas zu tun hatten. Das Hotel, in welches das Startupweekend stand fand, hatte längs geschlossen. Hier könnten die Entwickler Entwickler sein und genossen die Ruhe. Keiner fragte Sie nach Problemen und so programmierten Sie bis in den Morgenstunden.
Der neue Tag sollte einiges an Veränderung bringen. Am Sonntag war trotz der durchgemachten Nacht noch einiges zu tun, denn schließlich sollte unser Projekt bei der Schlusspräsentation die Nase vorn haben. Bei der abschließenden Abstimmung ging es darum, welches der zwei Projekte schließlich gegründet werden sollte. Das Projekt „LocationScout“ durchlief alle Etappen, die auch sonst bei einer Unternehmungsgründung durchlaufen werden. Der Unterschied war nur die extrem kurze Zeitspanne. Wofür man sich sonst 6 Monate Zeit nimmt, sollte innerhalb eines Wochenende erledigt sein. In Gruppenarbeit wurde das Alleinstellungsmerkmal erarbeitet, eine Mission gefunden und ein prägnanter Name gefunden. So wurde aus Projekt „LocationScout“ das Unternehmen “indawo“. Auch der Werbespruch „special locations for special moments“ sollte unmittelbar mit unserem neuen Unternehmen „indawo“ verbunden sein. Der Businessplan nahm weiter Gestalt an und schließlich wurden Zahlen präsentiert, die besagten, dass das Unternehmen im dritten Jahr schwarze Zahlen schreiben soll. Das Unternehmensziel ( Mission ) besteht darin sich zu einem Anbieter zu entwickeln, der alle Dienstleistungen des Eventmanagements abdeckt. Das reicht von der Buchung des Raumes bis zur Einkaufmöglichkeiten von Partybedarf. Als erste Ausbaustufe ist geplant Adressen von Location der Benutzer zu sammeln, bis eine kritische Masse erreicht ist. Erst dann kann eine zweite Ausbaustufe erfolgen.
In den einzelnen Projekten wurde fleißig an der Schlusspräsentation gearbeitet. Die Stunde der Entscheidung rückte immer näher. Hatte das andere Projekt 'Nachhilfe.TV' die besseren Karten ? Es wurde noch einmal spannend. Stimmzettel wurden ausgefüllt. „I“ für „indawo“ und „L“ für „LockerLernen“. 60 von 100 ( 60 % ) Teilnehmer entschieden sich für die Gründung des Unternehmens „indawo“. Seit letzten Sonntag bin ich Anteilseigner des Unternehmens „indawo“ und ich bin gespannt wie sich die Sache weiter entwickelt. Aber egal ob das Projekt erfolgreich werden wird oder nicht, eins ist sicher: An diesem Wochenende habe ich sehr viel über die Menschen, Projektmanagement und Gruppendynamik gelernt. Ich kann hier und heute sagen kann: Die Sache hat sich für mich gelohnt.
Um auf dem Laufenden sein der indawo - Blog: http://blog.indawo.de/
Kritische Anmerkungen zum Startupweekend: http://www.proudmusiclibrary.com/de/blog/266/eindruecke-vom-startupweekend-hamburg-2008/
Posted by beaver ( May 23 2008, 04:34:33 PM CEST ) Permalink
Tuesday May 20, 2008 Das letzte Wochenende war für mich wieder sehr ereignisreich. Eine Unternehmungsgründung stand für mich auf der Agenda. Das Besondere an der Sache war die, dass für die Ideenfindung nur ein Wochenende zur Verfügung steht, dass ganze hieß StartupWeekend. Die weite Anreise nach Hamburg hat sich Vollendens gelohnt. Den Erfahrungsschatz den ich sammeln konnte, kann keine Vorlesung oder Lehrgang ersetzen. Erfahrungen in der Praxis zu sammeln, ist ja wohl die beste Methode sich Wissen anzueignen. Es war eine einmalige Gelegenheit dabei zu sein, wenn ein Web 2.0 Unternehmen das Licht der Welt erblickt. Das monetäre Interesse war nicht ausschlaggebend, wie manch ein Leser ( Ich hoffe mal, ich habe nicht nur einen ) vielleicht jetzt denken würde. Wirklich ! In der Blogoshäre wird schon jetzt gemutmaßt, dass die eben gegründete Firma keine Zukunft hat. So'n Quatsch. Muß man nicht erst vorher wissen, was diese Firma überhaupt vorhat ? Die Abschlußpräsentation von indawo kann man sich hier anschauen. Vielleicht ist die Präsentation für den einen oder anderen ein bisschen zu amerikanisch. Erst jetzt nachdem alle Fakten bekannt sind, kann ein Urteil gefällt werden. Die Zukunft wird zeigen, wie gut der Businessplan wirklich ist. Denn das Gründen eines Unternehmens ist mit gärtnern zu vergleichen. Im Frühling sät der Gärtner seine Samen aus. Entweder seine Pflanze gedeiht oder die Samen verfaulen im Boden. So ist das auch mit einem Unternehmen. Aus dem Samen ( seed ), welches das eben gegründete Unternehmen repräsentieren soll, wird im Laufe der Zeit ein gesundes Unternehmen, welches Gewinne erwirtschaften sollte. Fälschlicherweise wird in der Umgangssprache immer von einem „Startup“ gesprochen. Genau genommen wird aus einem Seed, ein Startup, welches dann im Laufe mehrerer Jahre ein gestandenes Unternehmen wird.
Am besagten Wochenende trafen sich also 140 Personen in Hamburg, um eine Geschäftsidee zu entwickeln, die auch über das Wochenende hinaus noch Bestand haben sollte. Als Erstes stand eine Beauty Contest auf dem Tagesordnungspunkt. Dabei hat mich positiv überrascht, dass 18 Männer und eine Frau den Mut aufbrachten ihre Geschäftsidee in einem 3 – minütigen Vortrag dem Publikum zum Besten zu geben. Manche Ideen waren schon sehr weit entwickelt, aber andere wiederum entsprangen mehr einer Schnapsidee. Von den 19 Idee kamen die fünf Besten in die nächste Runde. In einer weiteren Abstimmung machten zwei Vorschläge schließlich das Rennen. Zum einen das Projekt „Nachhilfe.TV“ und das andere war meine favorisierte Idee „LocationScout“. Es stand jedem Teilnehmer nun frei zu wählen, an welcher Geschäftsidee er mitarbeiten wollte. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass das Projekt „LocationScout“ das größere Potenzial hat und ich sollte Recht behalten. Die Teilnehmer eines jeden Projekt wurden dann noch einmal in 8 verschiedenen Gruppen eingeteilt. Deren Aufgabe bestand darin herauszufinden:
Welche Aufgabe hat unser Geschäft ?
Welche Dienstleistung bietet unser Unternehmen hat ?
Welche Zielgruppen sollen damit angesprochen werden ?
Welches Erlösmodell soll als Grundlage für den Unternehmenserfolg dienen ?
Wie soll die Dienstleistung zur Verfügung gestellt werden ?
Wie soll die Dienstleistung funktionieren ?
( Die Antworten darauf findet Ihr alle in der Schlußpräsentation und obendrein eine Livedemo.)
Es gab endlose Diskussionen über das Wie und Was. Ein paar Mal stand das Projekt kurz vor dem Aus. Also mussten Kompromisse gefunden werden. Manch eine Frage blieb aus Zeitgründen unbeantwortet. Aber die Probleme konnten alle umschifft werden und so durfte das Projekt „LocationScout“ auch noch den Sonntag erleben. Was am Sonntag weltbewegendes passierte erfahrt ihr im nächstem Blogeintrag.
Posted by beaver ( May 20 2008, 09:10:51 PM CEST ) Permalink
Saturday May 03, 2008 Im letzten Blog habe ich euch ja schon berichtet, was mir so auf dem Weg zum Barcamp Offenburg passiert ist getreu dem Motto „Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen !“. Auf dem Barcamp selber war ich natürlich auch.
In der ersten Session über die ich schreiben möchte, ging es wieder um ein Buch. Der amerikanische Schriftsteller David Allen hat zahlreiche Tipps für seine Leser parat, wie sie ihr Leben besser in den Griff bekommen. Dafür schlägt er vor, dass sich der Leser alle anstehenden Tätigkeiten notiert, um den Kopf frei zu haben für Wichtigeres. Seine Idee ist es, seine Vorhaben und Ziele auf einem Zettel zu schreiben und in bestimmten Kategorien, wie z.B. „Privat“, „Büro“ oder „Online“ zu unterteilen. Den Vorschlag aus dem Publikum, die ungefähre Dauer der Aufgabe mit einzutragen, finde ich auch sinnvoll. Hat man eine gewisse Zeit lang frei, dann kann die Aufgabe ausgewählt werden, die in den Zeitrahmen optimal passt. Einen Überblick über GTD gibt dieser Wikipedia - Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done.
In Sachen Seitenlayout von Internetseiten gibt es auch eine neue Entwicklung, die eine Idee aus an frühreren Zeiten aufgreift. Das Grid – Layout wurde in einer anderen Session vorgestellt, welches ein bisschen an das altbekannte Tabellenlayout erinnert. Die Idee ist, die Internetseite z.B. in zwölf Spalten einzuteilen. Diese Aufteilung der Seite ähnelt der von Zeitungen. Damit vereinfacht sich Positionierung der Seitenelemente. Das Problem ist aber, dass fertige Javascript – Frameworks wie 960 Grid oder YAML keine Lösung dafür bieten. Das erstere ist für den täglichen Gebrauch zu unflexibel, weil jede Spalte 960 Pixel groß sein soll. Auch die Benennung der Klassen ist semantisch nicht korrekt. Beim zweiten Framework „YAML“ fällt auf, dass die Datei, die man braucht, um es in der eigenen Anwendung verwenden zu können, mit 114 KB viel zu groß ist. Also bleibt dem Entwickler nichts weiter übrig, als sein GRID-Layout selbst zu erstellen.
Eine Session, die weniger mit Web 2.0 oder Social Networks zu tun hatte, sollte nicht unerwähnt bleiben. Ein Freiwilliger aus dem Auditorium wurde so verkabelt, dass er mit seinen eigenen Gehirnwellen ein Raumschiff durch ein Labyrinth manövrierte. Eigentlich eine nette Marktlücke für die Spieleindustrie. Aber die Angst vor Klagen, hält die Spieleindustrie noch ab sich mit dieser Sache zu beschäftigen. So ist das Haupteinsatzgebiet für diese Technologie die Therapie von Panikattacken, Migräne und ADS ( Aufmerksamdefizitsyndrom ). Die Spiele haben alle eins gemeinsam, in Ihnen ist ein Belohnungssystem integriert. Somit wird das Gehirn dahin gehend trainiert, dass es im Stande ist sich länger konzentrieren zu können oder die Leistung des Gehirns wird dadurch gesteigert. Auch das berühmte Ping Pong kann mit Hilfe von Gehirnwellen gespielt werden. Bei solchen Spielen ist der Proband über Elektronen mit einem Rechner verbunden. Die Aufgabe für den Spieler besteht darin, "positive" EEG - Wellen zu erzeugen. Ist dies gelungen, wird das Belohnungssystem in Gang gesetzt. Dies kann ein Geräusch, Videoclip oder Musik sein. Welche EEG - Wellen positiv sind entscheidet der Computer, indem er die Gehirnwellen mit denen eines gesunden Menschens aus der Referenzbevölkerungsgruppe vergleicht. Auf diese Weise wird das Gehirn belohnt, wenn es "positive" Gehirnwellen produziert.
Posted by beaver ( May 03 2008, 06:52:56 PM CEST ) Permalink
Tuesday April 29, 2008 Am letzten Wochenende war ich wieder in Sachen „Barcamp“ unterwegs. Das hieß mal wieder, nach den neuesten Trends Ausschau zu halten, die es im Internet gibt. Es ist schon erstaunlich, es gibt immer wieder etwas Neues. Diesmal wurde das Barcamp in den Räumen der Herbert Burda Media abgehalten. Nein, werter Leser den Herrn Burda habe ich nicht persönlich getroffen, denn der hat doch Familie und hat am Wochenende für so etwas keine Zeit.
Die Anreise war so schön geplant: Ich hatte den Freitag frei und so konnte ich bereits einen Tag früher in Offenburg anreisen. Beim schönsten Sonnenschein verlief die Anfahrt reibungslos, d.h. insbesondere die Bahn war sehr pünktlich. Der Weg zur Unterkunft war auch leicht gefunden. Nur weiß ich nicht, was ich von der Gastfreundschaft der Offenburger halten soll. Der Busfahrer war sich so sicher, dass ich keinen gültigen Fahrschein habe, so dass er mich aufforderte, den Fahrschein vorzuzeigen. Ich Idiot hatte gleich zwei davon. Zum einen galt meine Bahnfahrkarte und dann dachte ich mir, ich bräuchte für den Nachmittag auch einen Fahrschein. Aber leider galt der schon ab dem Kaufdatum. Also hatte ich dann zwei Fahrscheine.
Kaum hatte ich mich vom ersten Schock erholt, sollte ein zweiter folgen. Ich machte mich auf dem Weg zur Unterkunft und traf die Wirtin im Eingangsbereich. Ich fragte sie, ob es der richtige Eingang zur Hotelrezeption ist. Kaum sprach sie ein „Ja“ aus, schlug sie mir die Tür vor meiner Nase zu. Sie hatte doch ihre Pause und dass seit drei Minuten ! Ich überlasse es Dir werter Leser, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Aufschreiben will ich meine Gedanken dazu lieber nicht, denn ich arbeite ja auch als Dienstleister. Trotz der Begebenheit kann ich die Unterkunft durchaus empfehlen. Die Wirtin hat sich übrigens am nächsten Morgen noch indirekt entschuldigt. Sie fragte mich nämlich, ob ich denn noch eine weitere Nacht bleibe.
Das Barcamp Offenburg an sich war eher ein kleineres seiner Art. Zum einen lag das am schönen Wetter und zum anderen wird ein weiteres Barcamp nächstes Wochenende in Leipzig stattfinden. Das kann auch der Grund gewesen sein, warum die Teilnehmerzahl kaum die 100 erreicht haben dürfte. Was ist nun auf dem Barcamp Offenburg so alles besprochen wurden ? Das erfahrt Ihr im nächsten Blogeintrag.
Posted by beaver ( Apr 29 2008, 08:08:36 PM CEST ) Permalink
Tuesday April 22, 2008 Auf einem Barcamp wurde in einer Session ein Asus EEE 700 vorgestellt, der mir gleich auf Anhieb gefiel. Aber leider ist dieses Subnotebook ziemlich heiß begehrt. Überall ist dieser "Kleincomputer" ausverkauft. Gut zu wissen, dass ich nicht der einzige Verrückte bin, der das Teil besitzen möchte. Es scheint ja einen regelrechten Hype um diese Subnotebooks zu geben. Bücher über dieses Thema habe ich auch schon in der Buchhandlung gesichtet. Fehlt nur noch Bettwäsche, Schlüpfer ( VORSICHT: aussterbendes Wort ), Plüschtiere oder Tassen mit den Asus EEE - Motiven. Den ersten Berichten zufolge ist der Nachfolger ASUS EEE 900 bereits bei seiner Markteinführung in Hongkong nach einem Tag ausverkauft. In der Vergangenheit schaffte nur Apple das Phänomen, einen solchen Hype mit innovativen Produkten zu erzeugen, der so weit ging, dass die Kunden sogar vor den Läden campierten, um eins von ersten Exemplare ergattern zu können.
Der Nachfolger des Asus EEE 700 hat auch das Zeug dazu, den Erfolg des Vorgängers zu wiederholen. Letzte Woche wurde der Asus EEE 900 in Hongkong vorgestellt. Was mir bei den technischen Details negativ aufgefallen ist, dass das auf der CEBIT versprochene UMTS - Modul nicht enthalten ist. Also muß dafür ein USB - Anschluß geopfert werden. Schade eigentlich ! Pluspunkte kann das Notebook bei der größeren Bildschirmdiagonalen verbuchen, die 8,9 inch ist, was 22,61 cm entspricht. Der stärkere Akku gibt für mich letztlich den Ausschlag doch noch auf die zweite Generation des Subnotebooks zu warten. Also heißt es wieder warten, warten, warten auf den Tag X. Mal sehen, wann der ist und bitte laßt mir noch einen übrig.
Posted by beaver ( Apr 22 2008, 04:53:06 PM CEST ) Permalink
Tuesday April 01, 2008 Manchmal ist es notwendig eine zweite Domäne für Testzwecke zu erstellen. Dafür muß die Eingabeaufforderung über START>AUSFÜHREN>CMD gestartet werden. Nun muß der Befehl asadmin ( asadmin.bat ) ausgeführt werden. Sollte der Befehl nicht gefunden werden, fehlt der Eintrag "C:\glassfish-v2ur1\bin" in der Umgebungsvariable "PATH".
Auf der nun gestarteten Administratorkonsole, führt man folgendes aus:
create-domain --adminport 49 testdomain
Mit diesem Befehl wird die Domäne "testdomain" angelegt. Nun existieren in unserem System zwei Domänen. Eine ist die Domäne 'domain1', die standardmäßig bei der Installation angelegt wird. Die zweite ist unsere 'testdomain'. Dadurch ist beim Starten und Stoppen einer Domäne zu beachten, dass hinter dem Befehl 'start-domain' bzw. 'stop-domain' der Name mit angegeben werden muß. Also mit:
start-domain testdomain
wird die Domäne gestartet. Die Adminkonsole unserer Testdomäne ist über http://localhost:49 zu erreichen. Die installierten Anwendungen laufen standardmäßig über den Port 8080. Generell ist zu beachten, dass die Ports des Produktivsystems nicht auch für die Testdomäne verwendet werden. Mit
create-domain --adminport 49 --instanceport 8081 testdomain
wird zusätzlich noch festgelegt, dass die installierten Anwendungen der Domäne "testdomain" über den Port 8081 kommunizieren.
Ein ausführliche Dokumentation dieses Befehls gibt es hier:
http://docs.sun.com/app/docs/doc/820-4046/create-domain-1?a=view
Posted by beaver ( Apr 01 2008, 07:59:21 PM CEST ) Permalink
Tuesday March 11, 2008 Oracle hat Ende Februar eine neue Oracle Application Express Version veröffentlicht. Bei der 3.1 ist es nun möglich, die Berichte so zu verändern, dass Spalten ausgeblendet werden können, die einen als Anwender nicht interessieren. Hinzu kommt, dass der Anwender seine Berichte in verschiedenen Formaten speichern kann.
Eine weitere Neuerung ist der Umgang mit BLOBs. Diese können in Formularen und Berichten angezeigt und eingefügt werden. BLOB (Binary Large Object) ist ein Datentyp für die Aufnahme von binären Daten in der Datenbank. Das können Videodateien, PDF - Dateien und viele andere Formate sein.
Bei den Berichten ist es nun möglich, dass diese ihre Ergebnisse von mehreren SQL - Abfragen speisen. Damit ist es möglich, dass man mehrere Berichte in einem Dokument haben kann. Ein Diagramm kann auch mit einem Bericht im selbem Dokument kombiniert werden. Das Ausgabeformat wie PDF, Word, Excel muß erst zur Laufzeit festlegt werden. Obendrein wird jetzt auch das XML - Format unterstützt.
Neu íst auch, dass eigene Themes verwendet werden können. So kann das Aussehen der Anwendung den unternehmensweiten Richtlinien angepasst werden.
Für das Testen oder sogar für den produktiven Betrieb, ist es möglich eine Runtime des Application Express zu installieren.
Mehr Informationen sind auf dieser Apex - Seite zu finden:
http://www.oracle.com/technology/products/database/application_express/html/3.1_new_features.html
Eine Beispielanwendung mit den neuen Funktionen kann hier ausprobiert werden:
http://apex.oracle.com/pls/otn/f?p=22359:1:6691933944721691
Posted by beaver ( Mar 11 2008, 07:24:51 PM CET ) Permalink
Tuesday March 04, 2008 Ich komme gerade von einem Barcamp und da wurde der Asus EEE vorgestellt. Auch nach mehr als einer Woche Bedenkzeit, steht für mich fest: Ich glaube, ich brauch das Teil auch. Klein und handlich soll der Computer sein. Ein idealer Begleiter für Zugfahrten, wo mir immer die besten Ideen kommen. Aber leider ist das Spielzeug oder neudeutsch Gadget ausverkauft. Der Lieferzeitpunkt ist auf "unbestimmt" datiert. Also keine Chance so ein Teil in seinen Händen zu halten. Also bleibt mir nur übrig ihn auf meinen Radar zu nehmen und abzuwarten. Ich hoffe mal nicht bis ich schwarz werden.
Wer sich nun von Euch Lesern um den Schreiberling Sorgen macht, dem sei gesagt, mir geht es gut, aber nicht zu gut.
Posted by beaver ( Mar 04 2008, 07:36:04 PM CET ) Permalink